Ist “Runterschalten” chic zur Fastenzeit?

Fastenzeit, die Zeit des „weniger ist mehr“ hat begonnen: Weniger Fleisch und Fleischeslust, mehr Besinnung. Klar, dass sich die evangelisch-asketische Seite der Christengemeinschaft von derlei Themen besonders angesprochen fühlt. Kürzlich durfte ich zu protestantisch motivierten Kontemplationen über das Aussteigen und Besinnen beitragen: Link zum Artikel  ”Fastenzeit:Aussteigen – Besinnen” /Landeskirche Hannover

Aufrufe zum „Innehalten“ sind chic zur Fastenzeit und wenn wir in derlei Artikeln lesen, Leute arbeitet weniger, wundert das erst mal keinen. Schade. Vergessen scheint, dass es schließlich die emsigen Puritaner waren, die den Weg zu Effizienz und „wirtschaftlichem Arbeiten“ geebnet haben. Verpflichtet der Protestantismus doch jeden Einzelnen zum Ruhme Gottes Besitztum zu erhalten und durch rastlose Arbeit zu vermehren. Aber vielleicht ist sich der reformierte Protestant ja solcher Widersprüche bewusst und findet trotzdem einen Zugang zum Runterschalten?

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