Krisen bewältigen – mit Schiffbruch-Kompetenz!

Menschen, die Rückschläge gut verarbeiten, nennt man landläufig „Stehaufmännchen“, in Soziologie und Psychologie spricht man von Resilienz als der Fähigkeit, Krisen ohne anhaltende Beeinträchtigungen zu meistern. In meinem Buch „Runterschalten!“ heisst das einfach „Schiffbruch-Kompetenz“. Diese Fähigkeit finden Sie in keinem Anforderungsprofil von Personalern – und doch ist sie lebenswichtig.

Erfolge feiert man mit Freunden, Schiffbrüche durchsteht man erst mal mit sich selbst.  Rückzug ist eine verständliche erste Reaktion, aber wer sich mit seinem Schiffbruch raus traut, ihn mit Freunden oder anderen Schiffbruch-Kompetenten betrachtet, macht den ersten Schritt zur Verarbeitung. Denn Reden ist nicht alles, aber ein guter Anfang:  Es entlastet, Gedanken klären sich und der Schiffbruch wird dabei zu (einer) Geschichte. Er wird Vergangenheit, dabei kann die Wunde vernarben, und ausserdem wird man hören, so banal das ist, dass viele schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Ereignis wird sich relativieren. Und wenn Sie ein wahrer Schiffbruchkünstler sind, werden Sie in der Lage sein, die versteckte Botschaft Ihres Schiffbruchs zu erkennen.  Denn jeder Schiffbruch will dem Schiffbrüchigen etwas sagen. Wer diese Botschaft versteht, wird den Schiffbruch meistern und kann zu neuen Ufern aufbrechen. Mehr dazu lesen Sie in meinen Kapiteln über die Schiffbruch-Kompetenz.

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