Neues zum Burnout: Manager, ändert die Strukturen, sagt managerSeminare

 

Es ist kein subjektiver Eindruck – das Thema burnout rauscht munter weiter im deutschen Blätterwald. Jetzt macht auch managerSeminare damit auf.  Erfreulich an diesem Artikel: Endlich wird auch von der Verantwortung der Unternehmen gesprochen. Es greife zu kurz, heißt es da, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter mit Stress-Coachings und Zeitmanagement-Seminaren zu einem Mutter-Teresa-würdigen Durchhaltevermögen verhelfen wollen. Ganz klar wird das Vorurteil, Burnout-Betroffene seien selber schuld, weil sie eben nicht nein sagen könnten,  angesprochen und relativiert: Nicht nur am Einzelnen liege es, sondern auch an den Unternehmensstrukturen, die immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilen.

- Meine Rede!  Hat die Autorin mein Buch „Runterschalten!“ gelesen?

Es freut mich jedenfalls sehr, dass in die Vernebelungs-Taktik, Burnout-Betroffene auch noch zu „Deserteuren“ abzustempeln, langsam Licht kommt. Die Verantwortung der Führungskräfte wird deutlich genannt, aber auch, dass diese oft schon mit der Sorge für die eigene Gesundheit überfordert sind.

Mehr davon. Solche Artikel helfen, die allgemeine Wahrnehmung des Phänomens „Burnout“ endlich zu korrigieren. Dem Schlusswort, ein Zitat von Gunther Schmidt, habe ich nichts hinzuzufügen: „Das Ziel ist, die eigene Endlichkeit achtungsvoll zu akzeptieren.“

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