‘Nachhaltigkeit’

Gesucht: Nachhaltige Unternehmen

25. Apr 2013

 

Oft höre ich von meinen Klienten, dass sie nach Arbeitgebern suchen, die „respektvoll und wertschätzend“ mit ihrem Personal umgehen. Sie meinen damit solche Unternehmen, die auch auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter achten, nachhaltige Unternehmen also.

Seit heute sind sie mit dieser Suche nicht allein.

Die bundesweite Initiative „TOP Gesundheitsmanagement“ hat den „Gesundheitsmanagement-Award 2013 für Deutschlands fittestes Unternehmen“ ausgelobt. Ab jetzt können sich Firmen bewerben, die meinen, mit ihrer Fürsorge für die Gesundheit ihrer Belegschaft punkten zu können.

Glaubt man den Initiatoren, so fehlt ein nachhaltiger Umgang mit der Humanressource noch in zwei Dritteln der Großunternehmen. Im Mittelstand sieht es noch trauriger aus – nur jedes zwanzigstes Unternehmen ist gegenwärtig in dieser Hinsicht engagiert. Das liegt, so meinen die Preisverleiher, meist an fehlendem Wissen darüber, wie ein betriebliches Gesundheitsmanagement umgesetzt wird.

Mehr dazu hier.

Eine gute Nachricht jedenfalls für alle, die runterschalten wollen…

Vorgesetze und Gesundheitsmanagement – eine neue Aufgabe?

24. Jun 2011

 Mitarbeiter haben allerhand Erwartungen an ihre Vorgesetzten, das höre ich immer wieder.  Aber über eine Anforderung, die mit der Erhaltung ihrer eigenen Gesundheit zu tun hat, höre ich seltsamerweise kaum etwas:  Über das sogenannte Gesundheitsmanagement.

Vielen Berufstätigen scheint nicht klar zu sein, dass, abgesehen von ihnen selbst,  ihre Chefs auf  ihr Wohlbefinden   achten sollten – und vielen Vorgesetzten wohl auch nicht.

 Ihnen allen sei ein Buch des Arzts und Psychologen Prof. Dr. Michael Kastner empfohlen: Leistungs- und Gesundheitsmanagement.  Demnach sind es drei Dinge, auf die Vorgesetzte beim Führen achten sollten:

- möglichst klare, transparente Verhältnisse und Sicherheit am Arbeitsplatz

- möglichst selbstbestimmtes Handeln, eigener Verantwortungsbereich

-  zufriedenstellende Arbeitszeit-Regelung

Führungskräfte sollten, schreibt Kastner,  “auch ein gewisses ´nachsichtiges´ Verständnis dafür entwickeln, dass die meisten Menschen nicht an Veränderungen interessiert sind, solange es ihnen subjektiv gut geht. Die permanenten Aufforderungen im Change Management ´wer sich nicht verändert, wird verändert´ erzeugen Reaktanzen, Widerstände und Konflikte.”

Zugegeben, das klingt ziemlich psychologisch. Dass dazu erst mal Strukturen verändert werden müssten, und dass davon Unternehmen sogar profitieren können, hat der Autor offenbar kaum im Blick. Aber dennoch: Man kann es nicht oft genug sagen – Nachhaltigkeit, auch im Umgang mit Mitarbeitern, ist in!

Runterschalten – global gesehen

17. Feb 2011

Es soll ja Menschen geben, die das Runterschalten bzw. Downshifting nicht nur für sich selbst als Aufgabe verstehen, sondern als Dogma für unsere westliche Gesellschaft. Motto auch hier: Weniger ist mehr, achtet auf Euch und Eure Langzeitbedürfnisse, also auch auf Euer Konsumverhalten und die Umwelt. Mir persönlich sträuben sich ja die Haare, wenn es dogmatisch wird. Andererseits: Gehen nicht alle Veränderungen von „Visionären“ aus, die überzeugt sind von ihrer Botschaft und andere damit anstecken? So gesehen gehören Ideen wie Nachhaltigkeit und Obsoleszenz einfach dazu zum Runterschalten, finden Sie nicht?